Einleitung

Akkumulation von Kultur ist kein Beweis für einen Evolutionsprozess

Evolutionisten behaupten, die ersten Menschen seien affenähnliche Kreaturen gewesen, deren mentale und physische Eigenschaften sich im Lauf der Zeit entwickelt hätten, daß sie neue Fähigkeiten erworben hätten und daß sich Zivilisationen aus diesem Grund entwickeln. Dieser Behauptung zufolge, für die es keinerlei wissenschaftlichen Nachweis gibt, lebten unsere primitiven Vorfahren wie die Tiere und wurden erst zivilisiert, nachdem sie zu Menschen geworden waren und kultureller Fortschritt fand erst statt, als sich die Fähigkeiten ihres Hirns entwickelten. Bilder, die den primitiven Menschen mit dicht behaartem Körper zeigen, unter Tierfellen hockend beim Feuer machen, wie er mit einem frisch erlegten Tier über den Schultern an einem Ufer entlang läuft oder wie er durch Gesten und Grunzen mit seinen Genossen kommuniziert, sind falsche Darstellungen, die auf dieser unwissenschaftlichen Behauptung basieren.

Der Fossilienbestand stützt diese Phantasie nicht. Alle wissenschaftlichen Funde deuten darauf hin, daß der Mensch als Mensch aus dem Nichts erschaffen worden ist und daß er von seinem ersten Tag an als Mensch gelebt hat. Auch die evolutionistische Chronologie wird von den archäologischen Funden nicht unterstützt. Funde aus der Zeit, von der die Evolutionisten behaupten, die Menschen würden gerade sprechen lernen, zeigen, daß die Menschen jener Zeit in Küchen ihre Mahlzeiten zubereiteten und ihr Familienleben genossen. Dekorative Objekte und Materialien für die Malerei wurden aus einer Zeit ausgegraben, von der Evolutionisten sagen, der Mensch jener Zeit habe noch kein Kunstverständnis gehabt. Zahlreiche Beispiele dafür werden in späteren Kapiteln dieses Buches behandelt werden.

Alle diese Entdeckungen enthüllen, daß die Menschen niemals ein primitives, tierisches Leben ertragen mußten. Es gab niemals ein unzivilisiertes Zeitalter, in dem die Menschen nur Stein- und Holzgerätschaften benutzten. Gläubige haben immer ein menschliches Leben geführt mit Kleidung, Tellern, Schüsseln, Löffeln und Gabeln, die sie in einer Weise benutzten, wie es dem Menschen ansteht. Die Menschen haben immer gesprochen, Gebäude konstruiert, Kunstwerke geschaffen, kurz, unter Bedingungen gelebt, die dem Menschen angemessen sind. Es hat Ärzte gegeben, Lehrer, Schneider, Ingenieure, Architekten und Künstler, in wohlgefügten sozialen Ordnungen. Durch die Inspiration Gottes haben Menschen mit Verstand und gutem Gewissen immer den besten Gebrauch der Segnungen der Erde gemacht .

Mit fortschreitender Technologie und zunehmender Ansammlung von Wissen gab es natürlich technologische Veränderungen. Neue Geräte wurden den herrschenden Bedingungen entsprechend entwickelt, wissenschaftliche Entdeckungen wurden gemacht und kulturelle Veränderungen ergaben sich. Doch die Akkumulation von Wissen und technologischer Fortschritt im Lauf der Geschichte implizieren nicht, daß Evolution stattgefunden hat.

Es ist ganz normal, daß sich Wissen ansammelt. Der Mensch lernt verschiedenes in der Grundschule, dann in seinen Gymnasialjahren und später auf der Universität. Doch wenn jemand in seinem Leben ständig Wissen ansammelt, heißt das nicht, daß er sich durch zufällige Effekte ständig weiterentwickelt und Fortschritte macht. Eine ähnliche Dynamik gilt für das Leben in einer Gesellschaft. Neue Entdeckungen werden auch entsprechend den Bedürfnissen einer Gesellschaft gemacht, neue Mechanismen werden erfunden und durch spätere Generationen schrittweise verbessert. Doch das ist kein Evolutionsprozess.