Spuren der Vergangenheit widerlegen die Evolution

Megalithen: Erstaunliche Artefakte der Menschheitsgeschichte

Megalithen sind aus riesigen Steinblöcken konstruierte Monumente. Viele prähistorische Megalithen sind erhalten geblieben. Wie konnte man die riesigen Steinblöcke, manche über eine Tonne schwer, zum Bau der fraglichen Strukturen verwenden, wie wurden die Steine zur Baustelle geschafft und welche Techniken wurden dazu eingesetzt? Wie stapelten die Menschen jener Zeit diese enormen Blöcke aufeinander? Zum Bau der Megalithen musste man Steine über eine große Distanz herbeischaffen, und heute werden Megalithen als Wunder der Ingenieurkunst angesehen. Die Völker, die diese Monumente errichteten, haben offenbar eine fortschrittliche Technologie besessen.


Die Konstruktionstechnik und die beim Bau der Pyramiden angewandte Technologie sind immer noch ein Rätsel. Diese gigantischen Bauwerke, deren Konstruktion selbst mit heutiger Technologie eine schwere Aufgabe wäre, wurden von hoch kompetenten Menschen errichtet, die vor über 2500 Jahren lebten.

Zunächst einmal ist die Planung wesentlich, um diese Monumente errichten zu können, und die Pläne müssen allen an dem Projekt beteiligten akkurat und vollständig übermittelt worden sein. Technische Zeichnungen, wo das Monument zu errichten war, mussten angefertigt werden. Die Berechnungen in diesen Zeichnungen mussten fehlerlos sein, denn die geringste Ungenauigkeit hätte den Bau des Monuments unmöglich gemacht. Außerdem musste auch die hinter alledem stehende Organisation fehlerlos sein, wenn die Konstruktion möglich werden sollte. Faktoren wie die Koordination der Arbeiter und die Erfüllungen von deren Bedürfnissen an Mahlzeiten, Freizeit etc. sind wesentlich für den Fortschritt der gewünschten Konstruktion.

Die Völker, die diese Monumente konstruierten besassen ein akkumuliertes Wissen und eine Technologie, die viel leistungsfähiger war, als man es sich generell vorstellt. Zivilisationen bewegen sich nicht immer vorwärts. Es gibt Rückschritte. Meistens aber können fortgeschrittene und rückständige Zivilisationen gleichzeitig in verschiedenen Teilen der Welt existieren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Völker, die die Megalithen konstruiert haben, eine fortschrittliche Technologie besaßen, wie uns die Archäologie und historische Überreste zeigen. Die errichteten Strukturen zeigen, dass diese Völker weit reichende Kenntnisse der Mathematik und der Geometrie besaßen und dass sie die zum Bau der Monumente notwendige Technologie beherrschten. Sie berechneten Landmarken in hügeligem Gelände, benutzten Geräte wie den Kompass, um geographische Positionen zu bestimmen und sie konnten die benötigten Baumaterialien aus vielen Kilometern Entfernung herbeischaffen. Offensichtlich taten sie all dies nicht nur mit primitiven Werkzeugen und Manpower. Viele Experimente von Forschern und Archäologen haben gezeigt, dass es unmöglich gewesen wäre, diese Monumente unter den von der Evolutionstheorie vorgeschlagenen Bedingungen zu konstruieren. Forscher, die versucht haben, unter den von Evolutionisten postulierten "steinzeitlichen" Bedingungen ähnliche Monumente zu konstruieren, scheiterten kläglich. Es war nicht nur schwierig, eine ähnliche Struktur zu bauen, sie hatten auch enorme Probleme, die Steine von einem Ort zum anderen zu transportieren. Dies zeigt wieder einmal, dass die Völker dieser Ära kein rückständiges Leben führten, wie uns Evolutionisten glauben machen wollen. Sie kannten Architektur, hatten eine effiziente Bautechnik und führten astronomische Untersuchungen durch.


Das Ishtar Tor, Baghdad

Es ist ganz verständlich, dass nur Steinblöcke, Steinstrukturen und verschiedene Steinwerkzeuge von Jahrtausenden zuvor existierenden Zivilisationen übrig blieben. Doch es ist unlogisch, sich ein paar Steinstrukturen und Artefakte anzusehen und dann zu schliessen, die Menschen dieser Zeit hätten keine Zivilisation entwickelt, keine Technologie besessen und nur Steine benutzt. Solche dogmatischen Behauptungen sind ohne jede wissenschaftliche Bedeutung. Doch wenn wir diese Funde ohne die negativen Effekte vorgefasster Meinungen betrachten, können Interpretationen vorgenommen werden, die eher der Wahrheit entsprechen.

Wenn eine Gesellschaft vor hunderttausenden Jahren in eindrucksvollen Holzhäusern lebte, schöne Villen mit Glasfenstern gebaut hat und die attraktivsten Materialien zur Dekoration benutzte, so kann offensichtlich nur wenig davon den Auswirkungen von Wind, Regen, Erdbeben und Überschwemmungen der nachfolgenden Jahrtausende standgehalten haben. Unter natürlichen Umständen braucht es nur etwa 100 bis 200 Jahre, bis Bauholz, Glas, Kupfer, Bronze und verschiedene andere Metalle verwittert sind. Anders gesagt, in zwei Jahrhunderten werden die Wände ihres Hauses abgetragen sein und von den Möbeln wird nicht mehr viel übrig sein. Noch weniger wird übrig bleiben, wenn es Erdbeben, Überflutungen oder Stürmen ausgesetzt ist. Alles was bleiben wird, sind Steinblöcke, deren Erosion wesentlich länger dauert. Doch selbst Steinmaterialien zerfallen in kleinere Fragmente. Desegen ist es unmöglich, auf der Basis solcher Steinblöcke Interpretationen über das Alltagsleben in Gesellschaften jener Zeit vorzunehmen. Deren soziales Gefüge, deren Glaube, Geschmack und Kunstverständnis können nicht mit ausreichender Sicherheit deduziert werden.

Doch Evolutionisten versuchen immer noch das Unmögliche, sie fügen verschiedenen Entdeckungen fiktive Interpretationen hinzu und erfinden unterschiedliche Sezenarien. So entstehen durch die Verdrehung von Tatsachen Phantastereien, die selbst von manchen Evolutionisten kritisiert werden. Sie bezeichnen sie als "nur so Geschichten".

Der Ausdruck taucht in einer Kritik auf, die von dem berühmten evolutionistischen Paläontologen Stephen Jay Gould geübt wurde, der den Ausdruck wiedrum aus dem 1902 erschienenen Buch Nur so Geschichten für Kinder des britischen Schriftstellers und Dichters Rudyard Kipling (1865-1936) entlehnte.

In diesem Märchenbuch für Kinder erzählt Kipling eine Reihe von imaginären Geschichten, wie bestimmte Tiere zu ihren Organen und Eigenschaften gekommen seien. Über den Rüssel des Elefanten schrieb er folgendes:

Vor langer, langer Zeit hatten die Elefanten keinen Rüssel, nur eine dicke schwarze Nase. Doch einen Elefanten gab es – ein Elefantenkind – das unendlich neugierig war. Als es so vor sich hin ging, trat es auf etwas, wovon es dachte, es sei ein großes Stück Holz, das am schlammigen Ufer des großen, graugrünen Limpopo-Flusses lag. Doch es war kein Stück Holz, es war ein Krokodil. Das Elefantenkind beugte sich neugierig hinunter zum breiten Maul des Krokodils. Dieses packte den kleinen Elefanten bei der Nase. Das Elefantenkind setzte sich auf das Hinterteil und zog und zog und zog, und seine Nase wurde dabei immer länger; und das Krokodil warf sich ins Wasser, dass unter seinen wuchtigen Schlägen mit dem Schwanz aufschäumte, und es zog und zog und zog.38

Gould und andere Evolutionisten kritisierten die Literatur für das Erfinden ähnlicher Szenarien ohne stichhaltige Beweise. Dasselbe gilt für die, die versuchen, die Entwicklung von Gesellschaften mit Begriffen der Evolutionstheorie zu erklären. Wie Kiplings Märchen beruhen die "Nur so Geschichten" evolutionistischer Sozialwissenschaftler auf purer Vorstellungskraft.

Und wirklich, stellen Sie sich eine Geschichte der Menschheit vor, basierend auf Gesellschaften, deren Vorfahren nur grunzen und primitive Steinwerkzeuge benutzen konnten, in Höhlen lebten, sich als Jäger und Sammler durchbrachten und die, als sie sich schrittweise entwickelten, Ackerbau begannen, später Metalle benutzten und in dem Masse, wie sich ihre Geisteskraft steigerte, soziale Beziehungen entwickelten. Diese "Menschheitsgeschichte" unterscheidet sich nicht von der Story, wie der Elefant zu seinem Rüssel kam. Gould beschreibt diesen unwissenschaftlichen Ansatz:


Wissenschaftler kennen diese Märchen; leider werden sie auch in der Fachliteratur präsentiert, wo sie dann zu ernst genommen werden. So werden sie zu "Fakten" und finden Eingang in die Populärliteratur. 39

Gould führt ausserdem aus, dass diese Geschichten im Zusammenhang mit der Evolutionstheorie überhaupt nichts beweisen:

Diese Märchen, in der "Nur so Geschichten" Tradition der evolutionären Naturgeschichte, beweisen gar nichts. Doch die ihr Einfluss und andere Faktoren bewirkten, dass ich meinen Glauben an eine allmähliche Entwicklung lange aufgegeben habe. Erfinderischere Geister mögen diese Auffassung hochhalten, aber Konzepte, die auf reiner Spekulation beruhen, gefallen mir nicht besonders. 40

Newgrange


Newgrange, eine der bekanntesten Steinanlagen der Welt, besteht aus 93 Megalithen.

Dieses gewaltige Hügelgrab in Irland wurde um 3200 v.Chr. errichtet. Newgrange war bereits alt zu einer Zeit, bevor die ägyptische Zivilisation existierte, und vor der Entstehung der Zivilisationen von Babylon und Kreta. Stonehenge, eine der berühmtesten Steinkonstruktionen der Welt, existierte noch nicht. Die Forschung hat gezeigt, dass Newgrange nicht nur eine Grabanlage war, sondern dass seine Erbauer umfassende Kenntnisse in Astronomie besaßen – und außerdem über ausgefeilte Ingenieurtechniken und architektonisches Wissen verfügten.

Zahlreiche Archäologen beschreiben Newgrange als ein technisches Wunderwerk. Allein der Dom oben auf der Struktur ist ein Wunder an Ingenieurkunst.

Die einzelnen Steine, unten schwer und oben leichter, wurden so präzise aufeinander geschichtet, dass jede nächst höhere Steinreihe über die darunter liegende hinausragt. Ein 6 Meter hoher, sechseckiger Kamin ragt aus der Mitte der Konstruktion empor. Der Kamin wird von einem steinernen Deckel verschlossen, der geöffnet werden kann.

Offensichtlich wurde dieses gigantische Monument gebaut von Menschen, die hervorragendes Ingenieurwissen besaßen, die genau berechnen konnten, korrekt planen konnten und schwere Steinladungen transportieren konnten. Evolutionisten können nicht erhellen, wie diese Konstruktion errichtet wurde, denn ihrem unrealistischen Ansatz zufolge werkelten diese Menschen unter primitiven, rückständigen Bedingungen. Doch ein solch enormes Monument kann nicht von jemandem gebaut worden sein, der kein ausgefeiltes Wissen über Ingenieurwesen und Konstruktion besessen hat.


Der Eingangsstein und das Dachgehäuse von Newgrange. Es ist immer noch nicht bekannt, wie die Blöcke transportiert worden sind, oder welche Techniken bei der Konstruktion angewendet wurden. .

Schon die astronomischen Eigenschaften der Konstruktion sind erstaunlich. Das gigantische Monument wurde so konstruiert, dass es zur Wintersonnenwende eine eindrucksvolle "Lightshow" erzeugte. Kurz nach Anbruch des kürzesten Tages des Jahres fällt ein gleissender Sonnenstrahl auf die Grabkammer von Newgrange. Nun beginnt ein perfektes Lichttheater: Die Strahlen der aufgehenden Sonne fallen durch eine enge Öffnung im unteren Teil des Dachgewölbes über dem Eingang und erleuchten den Weg in die innere Kammer. Die Steinblöcke sind in solchen Winkeln angeordnet, dass sie das Licht den gesamten Weg entlang reflektieren, bis es schliesslich die innere Kammer erreicht. Diese mehrfache Reflexion ist der zentrale Faktor, der dieses Lichtspiel erst möglich macht.

Sie sehen also, dass die Erbauer des gigantischen Monuments nicht nur über Ingenieurwissen verfügten, sondern auch Kenntnisse in Astronomie hatten, mit deren Hilfe sie die Länge der Tage und die Bewegungen der Sonne berechnen konnten.

Newgrange ist nur eine von vielen Steinkonstruktionen von Britain, die von sehr alter Zeit bis heute erhalten geblieben sind. Wir können also schließen, dass sie von Menschen gebaut wurden, die großes Wissen angesammelt hatten und fortschrittliche Methoden und Techniken anwandten. Was ergibt sich daraus für die Lebensweise dieser Menschen? Wer solche Konstruktionen errichtet, kann durchaus in komfortablen, zivilisierten Umgebungen gelebt haben. Wenn sie Kenntnisse der Astronomie hatten und genügend Erfahrung, ihre Beobachtungen korrekt zu interpretieren, muss ihr Alltagsleben ähnlich zivilisiert verlaufen sein, in direkter Korrelation mit der Akkumulation von Wissen. Dieses Steinmonument ist vielleicht das einzige erhalten gebliebene Gebäude einer Gesellschaft, die in komfortablen Wohnungen lebte, gepflegte Gärten hatte, in Krankenhäusern behandelt wurde, kommerziell aktiv war, Kunst und Literatur achtete und über ein breites, wichtiges kulturelles Erbe verfügte. Dies alles sind realistische, auf archäologischen Funden und historischen Fakten beruhende Interpretationen im Zusammenhang mit den Menschen, die dieses Steinmonument gebaut haben. Evolutionisten aber, gewohnt, ausschließlich in materialistischen Kategorien zu denken, ziehen es vor, Geschichten in die Welt zu setzen, die sich aus ihren eigenen Dogmen ergeben, anstatt rationale Interpretationen vorzunehmen, die mit der Wissenschaft kompatibel sind. Doch ihre Geschichten werden niemals eine definitive, wahre Erklärung liefern.

Stonehenge


Stonehenge könnte als Basis für eine Holzkonstruktion errichtet worden sein. Ein Gebäude aus Holz wäre von Wind und Sturm nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Es ist wahrscheinlich, dass nur die Fundamente überdauert haben. Die Methoden und Motive für den Bau von Stonehenge sind immer noch Gegenstand von Debatten, doch ein wichtiges Merkmal, das die Wissenschaftler herausgefunden haben, ist die Verbindung zur Astronomie. Die Menschen, die diese Struktur gebaut haben, besaßen fortgeschrittene Kenntnisse über den Himmel und des Ingenieurwesens.

Stonehenge, ein anderes neolithisches Monument – diesmal in England - besteht aus über 30 kreisförmig arrangierten Steinblöcken. Jeder dieser Blöcke ist etwa 4,5 Meter hoch und wiegt ca. 25 Tonnen. Das Monument war Gegenstand der Untersuchungen vieler Forscher und viele Theorien wurden aufgestellt, wie und warum es errichtet worden sei. Was zählt, ist jedoch nicht, welche dieser Theorien richtig ist – falls überhaupt eine richtig ist – sondern dass dieses Monument wieder einmal die Theorie der Evolution der Geschichte der Menschheit widerlegt.

Die Forschung zeigt, dass Stonehenge in drei Stadien gebaut wurde, beginnend um 2800 v.Chr. Die Geschichte seiner Konstruktion geht also über 5000 Jahre zurück. Das erste Stadium des Baus umfasste den Aushub eines Grabens, die Errichtung eines Walls und einiger Gruben in dem Kreidegestein. Im zweiten Stadium wurden über 80 Menhire in zwei Ringen um das Zentrum der Anlage und ein Fersenstein ausserhalb aufgestellt. Den äusseren Ring bilden gigantische Sandsteinblöcke, die durch oben aufgelegte Querblöcke verbunden gewesen sind.

Einer der bemerkenswertesten Aspekte des Monuments sind die Blausteine, denn es gab diese Steine weit und breit nicht in dieser Gegend. Sie sind von den Preseli Bergen aus über 380 Kilometern Entfernung herangeschafft worden.

Wenn, wie die evolutionistischen Historiker behaupten, die Menschen dieser Zeit unter primitiven Bedingungen lebten, die als Werkzeuge nur hölzerne Hebel, Flösse und Steinäxte zur Verfügung hatten, wie konnten sie dann diese Steine den ganzen Weg nach Stonehenge transportieren? Diese Frage kann nicht beantwortet werden durch Szenarien, die auf Hirngespinsten beruhen.

Eine Forschergruppe versuchte, Blausteine nach Stonehenge zu bringen, indem sie die damals angeblich benutzte Ausrüstung rekonstruierte. Sie verwendeten hölzerne Hebel, bauten drei Flösse, die zusammengebunden wurden, um Steine entsprechender Grösse tragen zu können und stakten das Floss mit hölzernen Stangen flussaufwärts. Zum Schluss versuchten sie, die Steine mit einfach gefertigten Rädern bergauf zu bewegen. Doch ihre Anstrengungen waren umsonst. Dies war nur eines der Experimente, die durchgeführt wurden, um herauszufinden, wie die Blausteine nach Stonehenge transportiert worden sind. Viele andere Experimente sind durchgeführt worden, man hat versucht, dahinter zu kommen welche Methode des Transports die Menschen jener Zeit anwandten. Doch einer Erklärung ist man nicht einmal nahe gekommen, weil alle Erklärungsversuche unter der falschen Voraussetzung gemacht wurden, dass die Menschen, die Stonehenge bauten, eine rückständige Kultur hatten und nur primitive Stein- und Holzwerkzeuge verwendeten.

Ein weiterer Punkt, der beachtet werden muss, ist, dass die fraglichen Experimente von der heute vorhandenen Technologie profitierten. Man verwendete verschiedene Modelle, die in Schiffswerften hergestellt worden sind, benutzte Seile, die aus HighTech Fabriken stammten und machte detaillierte Pläne und Berechnungen. Trotzdem wurden keine positiven Resultate erzielt. Doch die Menschen transportierten diese Steine, von denen jeder etliche Tonnen wiegt, vor über 5000 Jahren und ordneten sie kreisförmig an, indem sie deren exakte geographische Position berechneten. Es ist klar, dass sie all dies nicht mit Steinwerkzeugen, Holzflössen und Hebeln schaffen konnten. Stonehenge und die vielen anderen megalithischen Bauwerke wurden errichtet mit einer Technologie, die wir selbst heute nicht in der Lage sind, zu erraten.


Die erstaunlichen Überreste von Tiahuanaco

In etwa 4000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel, in den bolivianischen Anden nahe der Grenze zu Peru liegt die Stadt Tiahuanaco, eine Ruinenstadt, bewundert von allen Besuchern. Die Region wird als archäologisches Wunderwerk Südamerikas und der ganzen Welt angesehen.

Man findet so Erstaunliches wie einen Kalender, der die Tag- und Nachtgleiche anzeigt, die Jahreszeiten, die Position des Mondes zu jeder Stunde und seine Bewegungen. Dieser Kalender ist einer der Beweise, dass die Menschen, die hier lebten, eine hochentwickelte Technlogie besassen. Unter den anderen erstaunlichen Überresten von Tiahuanaco befinden sich Monumente aus riesigen Steinblöcken, manche über 100 Tonnen schwer.


Reader’s Digest schrieb: "…Die besten Ingenieure von heute fragen sich noch immer, ob sie solche Felsmassen, wie sie zum Bau dieser Stadt verwendet wurden, bearbeiten und transportieren könnten. Die gigantischen Blöcke sehen fast so aus, als hätte man einen Würfel benutzt, um sie zuzuschneiden…" 41

 

 

MEISTER DER STEINMETZKUNST VOR 11000 JAHREN IN GÖBEKLI TEPE

Die Steinarbeiten auf den Bildern unten links und deren Details zeigen den Kunstverstand der Menschen, die sie vor 11000 Jahren hergestellt haben. Wichtiger ist jedoch, dass die Künstler Metallwerkzeuge benutzt haben müssen, diese Steine zu bearbeiten. Solch filigrane Arbeit ist nur möglich, wenn man Metalldrehbänke, Feilen und Sägen einsetzt, wie sie die heutigen Steinmetze benutzen.

Das Bild unten rechts zeigt einen heutigen Steinmetz bei der Arbeit, wobei er ähnliche Techniken benutzt. Die Künstler vor 11000 Jahren haben vielleicht ähnliche Methoden angewandt.


RIESIGE BLÖCKE VON 20000 TONNEN

In der antiken Inkastadt bei Sacsahuamán nahe Cuzco in Peru gibt es eine Mauer aus tonnenschweren Steinblöcken, die so passgenau zusammengefügt sind, dass es unmöglich ist, ein Blatt Papier dazwischen zu schieben. Doch wurden nirgendwo Zement oder Mörtel verwendet. Die Blöcke wurden mit großem Können zusammengefügt. Wie diese enormen Blöcke zugerichtet wurden, dass sie so perfekt aufeinander passen, ist heute noch unbekannt.
Erstaunlicher noch ist, einer der Steinblöcke der Konstruktion hat die Größe eines fünfstöckigen Hauses und wiegt über 20000 Tonnen! Wie die Erbauer von Sacsahuamán ihn transportiert haben, ist ein Rätsel. Selbst mit heutigen Maschinen ist es unmöglich, ein solch enormes Gewicht zu bewegen. Selbst die größte Winde der Welt könnte eine solche Last nur schwer heben. Die Inkas dieser Zeit hatten aller Wahrscheinlichkeit nach eine Technologie, die wir uns nicht einmal vorstellen können.


GIGANTISCHE BAUSTEINE VERLANGEN EIN ENORMES KÖNNEN

Strukturen, errichtet mit Steinen, die zehntausende Tonnen wiegen, überraschen die Menschen noch heute. Solche Steine können nur mit fortschrittlichen Baugeräten wie Winden und Stahlkabel bewegt werden. Es ist unmöglich, diese Steine aus den Steinbrüchen zu brechen, ganz zu schweigen davon, sie zu transportieren, einzupassen oder sie zu bearbeiten, wenn man hölzerne Werkzeuge, Seile und zerbrechliche Kupferwerkzeuge benutzt, wie die Evolutionisten behaupten. Das kleine Bild in der Mitte zeigt, wie der Kopfbereich der massiven Ramses-Statue nur mit Hilfe von Winden mit Stahlkabeln transportiert werden konnte.

Die Säulenreihen in Luxor waren von Amenhotep III in Auftrag gegeben worden und wurden von Tutanchamun dekoriert.

 

Jupitertempel in Baalbek

Gigantische Steinblöcke wurden auch beim Bau des Jupitertempels verwendet. Der rot markierte Steinblock ist einer von drei großen Blöcken der Stützmauer. Jeder dieser Blöcke ist über 4,5 Meter hoch, 3,5 Meter breit und 19 Meter lang und wiegt etwa 800 Tonnen. Dass solche riesigen Blöcke herausgemeißelt und aus den Steinbrüchen abtransportiert werden konnten, verweist auf die fortschrittlichen Baumaschinen, die dabei benutzt worden sein müssen.


OBELISKEN, DIE VON DEN EVOLUTIONISTEN NICHT ERKLÄRT WERDEN KÖNNEN

Obelisken gehören zu dem erstaunlichen Erbe, das von vergangenen Zivilisationen erhalten geblieben ist. Weit fortgeschrittene Technologie muss benutzt worden sein, diese 20 Meter hohen, tonnenschweren Steine aus den Steinbrüchen heraus zu brechen, ihre Oberfläche zu bearbeiten, sie an ihren Bestimmungsort zu transportieren und dort aufzurichten. Einer der ältesten bekannten Obelisken steht seit etwa 1400 v.Chr. im ägyptischen Karnak; er ist 29,5 Meter hoch, 1,62 breit und wiegt 325 Tonnen. Technisches Können und eine entsprechende Infrastruktur sind zum Transport eines solchen riesigen, schweren Blocks aus dem Steinbruch an seinen Bestimmungsort notwendig. Werkzeuge aus Bronze und Kupfer verbiegen sich leicht und konnten daher nicht verwendet werden, deswegen waren offensichtlich Werkzeuge aus Eisen und Stahl nötig. Das widerlegt die Behauptung der Evolutionisten, Eisen und Stahl seien zur fraglichen Zeit unbekannt gewesen.

Sektion, von der angenommen wird, dass sie sich an der Spitze des Obelisken befand (markiert mit dem roten Kreis), könnte darauf hinweisen, dass diese stehenden Steine als Blitzableiter dienten.

Ein unvollendeter Obelisk in einem Granitsteinbruch bei Assuan. Dieser Obelisk, doppelt so hoch wie die anderen, ist 41,75 Meter hoch und wiegt 1168 Tonnen. Fortgeschrittene Technologie muss benutzt worden sein, diesen gigantischen Stein aus dem Steinbruch heraus zu meisseln und ihn an seinen Bestimmungsort zu transportieren.

Zum Beispiel wurden die Stadtmauern errichtet, indem man Sandsteinblöcke aufeinander schichtete, deren untere jeweils über 100 Tonnen wiegen, die oberen 60 Tonnen. Die für den Bau dieser Mauern erforderliche Steinmetzarbeit erforderte ausserordentlich gute Fachkenntnisse. Riesige quadratische Blöcke wurden passgenau zusammengefügt. 2,5 Meter tiefe Löcher wurden in 10 Tonnen schwere Blöcke gebohrt. In manchen Teilen der Ruinen gibt es Wasserkanäle, 1,8 Meter lang und einen halben Meter breit. Sie sind von einer Regelmässigkeit, die selbst heute selten erreicht wird. Diese Menschen können all dies nicht ohne technische Mittel produziert haben, wie die Evolutionisten behaupten. Denn unter den angeblich primitiven Bedingungen würde es länger dauern als ein Menschenleben, nur eine einzige dieser Strukturen herzustellen. Das würde wiederum bedeuten, dass es Jahrhunderte gedauert hätte, Tiahuanaco zu bauen, was allein schon zeigt, dass die evolutionistische These falsch ist.

Eines der bemerkenswertesten Monumente in Tihuanaco ist das sogenannte Sonnentor. Aus einem einzigen Block gehauen, ist es 3 Meter hoch und 5 Meter breit, und sein Gewicht beträgt über 10 Tonnen. Das Tor ist mit verschiedenen Reliefs dekoriert. Es gibt keine Erklärungen dafür, welche Methoden zu seiner Konstruktion benutzt wurden. Welche Art Technik wurde verwendet, diese eindrucksvolle Struktur zu bauen? Wie wurden Steinblöcke von 10 Tonnen Gewicht ausgeschnitten und womit wurden sie aus den Steinbrüchen transportiert? Es ist klar, dass all dies nur gelingen konnte, weil man mehr als nur die von den Evolutionisten angenommenen einfachen Werkzeuge und Ausrüstung einsetzte. Betrachtet man ausserdem die geographischen Bedingungen der Region, in der Tiahuanaco liegt, so nimmt diese gesamte Meisterleistung noch erstaunlichere Proportionen an. Die Stadt liegt viele Kilometer entfernt von jeder normalen Siedlung auf einem Hochplateau etwa 4000 Meter hoch, wo der atmosphärische Druck nur rund halb so gross ist, wie auf Meereshöhe. Der stark reduzierte Sauerstoffgehalt der Luft würde eine Aufgabe, die menschliche Arbeitskraft erfordert, noch weiter erschweren. All dies zeigt, dass, wie in vielen anderen Regionen der Welt, auch hier fortgeschrittene Zivilisationen existierten – was die These widerlegt, Gesellschaften würden sich immer zu fortschrittlicheren Stadien entwickeln.

ENTDECKUNGEN IN PUMA PUNKU WIDERLEGEN DIE EVOLUTIONSTHEORIE

Die Größe der Megalithen, aus denen die Ruinen der Pyramide von Puma Punku bestehen, beeindruckt die Besucher. Der schwerste Block dieser Stufenpyramide, deren Basis etwa 60 mal 50 Meter beträgt, wiegt über 447 Tonnen, die anderen zwischen 100 und 200 Tonnen. Es ist unlogisch, zu behaupten, wie die Evolutionisten es tun, dass diese gigantischen Blöcke vermittels dicker Seile auf Baumstämmen transportiert wurden.

Die evolutionistische Archäologie kann die Abdrücke nicht erklären, die sich vielen der Megalithen von Puma Punku an den Stellen befinden, an denen diese zusammengefügt sind. Es sind Spuren von T-förmigen Metallklammern. Lange Zeit glaubte man, sie seien geschmiedet worden und anschließend in die in den Blöcken befindlichen Aushöhlungen praktiziert worden. Spätere Untersuchungen mit einem Elektronenrastermikroskop ergaben jedoch, dass flüssiges Metall in die Höhlungen gegossen worden war und erst dort erkaltet ist. Eine Spektralanalyse zeigte, dass die Klammern aus einer Legierung von 2,05% Arsen, 95,15% Kupfer, 0,26% Eisen, 0,84% Silikon und 1,7% Nickel bestand. All das beweist, dass vergangene Gesellschaften bei ihren Bauwerken fortgeschrittene Technik nutzten. .42


Abdruck einer Metallklammer, die häufig in Puma Punku zu finden ist
Abdrücke von Metallklammern an den Blöcken von Ollantaytambo
Abdruck einer Metallklammer an Steinstrukturen in Angkor Wat, Kambodscha

38. Rudyard Kipling, The Elephant's Child, from Just So Stories, 1902; http://www.boop.org/jan/justso/elephant.htm
39. Stephen Jay Gould, "Introduction,” in Björn Kurtén, Dance of the Tiger: A Novel of the Ice Age, New York: Random House, 1980, S. xvii-xviii
40. Stephen Jay Gould, "The Return of Hopeful Monsters,” in The Panda's Thumb: More Reflections in Natural History, [1980], London: Penguin, 1990, reprint, S. 158
41. Simone Waisbard, in The World's Last Mysteries (2nd edition), Reader's Digest, 1978, S. 138
42. Graham Hancock, Santha Faiia, Heaven's Mirror: Quest for the Lost Civilization, New York: Three Rivers Press, 1998, S. 304