Spuren der Vergangenheit widerlegen die Evolution

Von vergangenen Zivilisationen stammende Funde widerlegen die Theorie von der ’’Entwicklung vom Primitiven zum Zivilisierten’’. Wenn wir den Lauf der Geschichte untersuchen, taucht die Wahrheit auf, dass die Menschen schon immer dieselbe Intelligenz und Kreativität besassen. Was die Menschen vor hundertausenden Jahren herstellten und die Spuren, die sie hinterliessen, haben völlig andere bedeutungen, als die, die Evolutionisten ihnen zuschreiben. Wenn wir diese Spuren betrachten, sehen wir, dass die Menschen aller Zeitalter aufgrund ihrer Intelligenz und ihrer Fähigkeiten neue Entdeckungen machten, die ihre Bedürfnisse erfüllten, und dass sie zu allen Zeiten Zivilisationen geschaffen haben.


Heute gibt es neben weit fortgeschrittenen Zivilisationen auch eher zurückgebliebene. Doch dass manche Gesellschaften technologisch weiter fortgeschritten sind, als andere, bedeutet nicht, dass sie geistig oder physisch weiter entwickelt sind.

Die Gesandten halfen ihren Völkern bei deren Entwicklung und Fortschritt, indem sie wesentliche Veränderungen initiierten. Von Gott inspiriert, besassen sie detaillierte, wissenschaftliche Kenntnisse. Noah (a.s) zum Beispiel besass die Kenntnisse der Schiffbautechnologie, denn der Quran enthält Hinweise darauf, dass seine Arche durch Dampf angetrieben wurde. (Gott allein kennt die Wahrheit)

Bis dann Unser Befehl kam und der Ofen überkochte. Wir sprachen: "Bring von allem ein Paar hinein [in die Arche] und deine Familie, mit Ausnahme derer, über die bereits entschieden worden ist, sowie die Gläubigen. " Neben ihm glaubten aber nur wenige. (Sure 11:40 - Hud)

Solch ein Ofen, Tannur genannt, ist noch heute in verschiedenen Regionen in Gebrauch. Der Vers enthüllt, dass dieser Ofen Wasser ausströmte. Die Arche wurde also vermittels des brodelnden Wassers bereit gemacht, Fahrt aufzunehmen. In der Tat schreibt Hamdi Yazir von Elmali in seinem Kommentar, die Arche sei "eine Art durch einen Ofen angetriebenes Dampfschiff" gewesen:

"Tannur" wird im Wörterbuch beschrieben als geschlossener Ofen. Das Wort "fara" heisst "mit grosser Kraft und Intensität kochend " oder" – brodelnd". Es wird also impliziert, dass es sich nicht um ein Segelschiff sondern um ein Dampfschiff handelte. 37

Wesentliche Fortschritte in der Kunst und in Wissenschaft und Technologie wurden auch in der Zeit des Propheten Salomon (a.s) gemacht. Der Quran weist zum Beispiel darauf hin, dass zu jener Zeit Transportfahrzeuge, so schnell wie Flugzeuge, benutzt wurden:

"Und Salomo (unterwarfen Wir) den Wind. Sein Morgen war ein Monat und sein Abend ein Monat...” (Sure 34:12 – Saba’)

Dass die Menschen sich von der Jagd oder der Landwirtschaft ernährten, bedeutet nicht, dass ihre geistigen Fähigkeiten fortgeschritten oder zurückgeblieben sind. Eine Gesellschaft, die von der Jagd lebt, ist nicht notwendigerweise näher mit den Affen verwandt, und eine Ackerbau-Gesellschaft, hat sich nicht weiter von den Affen entfernt.

Primitive Kreaturen wie in dieser Zeichnung haben nie existiert. Dieses und ähnliche Bilder sind das Werk der Vorstellung darwinistischer Wissenschaftler und daher ohne wissenschaftlichen Wert.

Dieser Vers bedeutet ganz klar, dass grosse Entfernungen in kurzer Zeit zurückgelegt werden konnten. Dies verweist auf Luftfahrzeuge, die eine Technologie ähnlich der unserer Tage benutzten. (Gott allein kennt die Wahrheit.) Ausserdem berichtet der Quran:

Sie fertigten für ihn, was er wollte: Paläste, Bildwerke, Schüsseln wie Wassertröge sowie feststehende Kessel. "Arbeitet in Dankbarkeit, o ihr vom Hause Davids! Wenige meiner Diener sind ja dankbar." (Sure 34:13 – Saba’)

Der Prophet Salomon (a.s) stellte seinen Arbeitern also offenbar sehr fortschrittliche Technologien in Architektur und Bauwesen zur Verfügung. Ein anderer Vers lautet:

…und die Satane, alle die Erbauer und Taucher... (Sure 38:37 - Sad)

Die Tatsache, dass der Prophet Salomon (a.s) tauchende Dämonen befehligte, verweist auf die Exploration unterseeischer Ressourcen.Unterseeische Oil- und Metallgewinnungsprozesse erfordern eine äusserst fortschrittliche Technologie. Dieser Vers betont, dass solche Technologie existierte und eingesetzt wurde.

Ein weiterer Vers beschreibt "...eine Quelle von geschmolzenem Erz" (Sure 34:12 – Saba’). Der Gebrauch geschmolzenen Kupfers weist auf die Existenz fortgeschrittener Technologie hin, die zu Prophet Salomons (a.s) Zeiten Elektrizität benutzte. Wie wir wissen, ist Kupfer einer der besten Leiter für Wärme und Strom, weswegen er die Grundlage der Elektrizitätsgewinnung darstellt. Der Ausdruck: "Wir liessen eine Quelle geschmolzenen Kupfers fliessen" verweist aller Wahrscheinlichkeit auf eine leistungsfähige Stromproduktion und darauf, dass in vielen Technologiebereichen Strom eingesetzt wurde. (Gott allein kennt die Wahrheit.)

Mehrere Verse enthüllen, dass der Prophet David (a.s) gute Kenntnisse der Eisenverarbeitung und in der Herstellung von Panzerungen besass.

Und Wir machten das Eisen für ihn formbar. "Mache Panzerhemden und füge die Maschen gehörig ineinander! Und tut Gutes. Ich sehe ja alles, was ihr tut." (Sure 34:10, 11 – Saba’)

Der Quran erwähnt auch, dass Dhu'l-Qarnayn (a.s) eine Barriere zwischen zwei Bergen baute, die nicht überquert oder untertunnelt werden konnte. Dem Vers zufolge benutzte er dazu Eisenbarren und geschmolzenes Kupfer:

[Dhu'l-Qarnayn said:] "Bringt mir Eisenbarren." Und als er (die Kluft) zwischen den beiden (Gebirgshängen) aufgefüllt hatte, sagte er: "Blast." Und als er es zum Glühen gebracht hatte, sprach er: "Bringt mir geschmolzenes Kupfer, damit ich es darauf gieße."(Sure 18:96 – al-Kahf)

Diese Information impliziert, dass Dhu'l-Qarnayn (a.s) die Stahlbeton Technologie einsetzte. Eisen, eines der stabilsten beim Bau verwendeten Materialien, ist wesentlich für die Verstärkung von Gebäuden, Brücken und Dämmen. Dieser Vers scheint anzudeuten, dass er Eisen verlegte und eine Stahlbetonkonstruktion errichtete, indem er Beton darauf goss. (Gott allein kennt die Wahrheit.)

Inschriften alter zentralamerikanischer Zivilisationen verweisen auf einen grossen, bärtigen Menschen, der weisse Kleidung trug und darauf, dass kurze Zeit nach seinem Auftauchen sich der Glaube an einen einzigen Gott verbreitete und ein plötzlicher Fortschritt in Kunst und Wissenschaft stattfand.

Viele Propheten, Jakob (a.s), Joseph (a.s), Moses (a.s) und Aaron (a.s) wurden in das alte Ägypten entsandt. Diese Gesandten und die Menschen, die an sie glaubten, könnten einen wichtigen Einfluss auf den rapiden künstlerischen und wissenschaftlichen Fortschritt Ägyptens gehabt haben.

Muslimische Wissenschaftler, die dem Quran und der Sunnah unseres Propheten (s.a.w.s) folgen, machten wichtige Entdeckungen in Astronomie, Mathematik, Geometrie, Medizin und anderen Wissenschaften. Das machte im wissenschaftlichen und sozialen Leben grosse Veränderungen und signifikanten Fortschritt möglich. Zu diesen muslimischen Wissenschaftlern gehörten:

Abd al-Latif al-Baghdadi ist bekannt für seine Arbeiten über Anatomie. Er korrigierte viele vormalige Irrtümer über den Knochenbau des Menschen, z.B. beim Unterkiefer und dem Brustbein. Sein Werk Al-Ifada wa al-I'tibar erschien 1788 und wurde ins Lateinische, Deutsche und Französische übersetzt. Mit den fünf Sinnesorganen befasste er sich in Makalatun fial-Havas.

Ibn Sina (Avicenna) beschrieb die Therapie zahlreicher Krankheiten. Sein bekanntestes Werk, Kitab al-Qanun fi at-Tibb war auf arabisch verfasst wurde im 12. Jahrhundert ins Lateinische übersetzt. Bis zum 17. Jahrhundert war es das Standard-Lehrbuch an europäischen Universitäten. Viele der medizinischen Informationen sind noch heute gültig.

Zakaria al-Qazwini rückte viele falsche Vorstellungen über das Gehirn und das Herz zurecht, die seit den Zeiten des Aristoteles als richtig erachtet worden waren. Die von ihm erarbeiteten Informationen über diese beiden Organe sind unseren heutigen Kenntnissen sehr ähnlich.

Zakaria al-Qazwini, Hamdollah Mostowfi (1281-1350) und Ibn an-Nafis ergründeten die Anatomie des Menschen und legten die Grundlage für die moderne medizinische Wissenschaft.

Ali ibn Isa schrieb ein dreibändiges Werk über Augenkrankheiten, Tadhkirat al-Kahhalin. Der erste Band befasst sich ausschließlich mit der Anatomie des Auges und enthält viele wertvolle Informationen. Er wurde später in Latein und Deutsch übersetzt.

Al-Bayruni zeigte 600 Jahre vor Galilei, dass die Erde die Sonne umkreist und er berechnete ihren Durchmesser 700 Jahre vor Newton.

Ali Qushji studierte die Mondphasen und schrieb ein Buch über das Thema. Seine Studien dienten nachfolgenden Generationen als Grundlage.

Thabit ibn Qurra erfand die Differentialrechnung Jahrhunderte vor Newton.

Die Präzision der astronomischen Beobachtungen von al-Battani verblüffte die nach ihm kommenden Wissenschaftler. Er katalogisierte 533 Sterne und berechnete das Apogäum der Erde zur Sonne korrekt. Seine Studien und trigonometrischen Berechnungen machten ihn zu einem Pionier der Mathematik.

Abu'l Wafa führte die Secante und Cosecante in die Trigonometrie ein.

Al-Chwarizmi schrieb das erste Buch über Algebra.

In seinem Buch Tuhfat al-Ada, zeigte al-Maghribi Methoden der Flächenberechnung geometrischer Körper wie Dreiecke, Quadrate und Kreise.

Ibn Al-Haitham (Alhazen) ist der Begründer der Optik. Bacon und Kepler machten sich seine Arbeiten zunutze, und Galilei verwendete seine Erkenntnisse bei der Entwicklung des Teleskops.

Al-Kindi erklärte die Relativität und stellte die Relativitätstheorie vor, 1100 Jahre vor Einstein.

Akshamsaddin war der Erste, der die Existenz von Mikroben postulierte, 100 Jahre bevor der italienische Arzt Fracastoro sie zur Übertragung bestimmter Krankheiten voraussetzte.

Mit seinem Buch Kamil as-Sina'a at-Tibbiyya, war Ali ibn Abbas al-Majusi der Pionier der Wissenschaft der Medizin, und sein Werk wurde zum Standard-Lehrbuch für die Bekämpfung vieler Krankheiten.

Ibn al-Jazzar beschrieb Ursachen und Behandlung der Lepra.

Muslimische Wissenschaftler, von denen eben nur sehr wenige genannt wurden, machten wesentliche Entdeckungen, die später die Basis der modernen Wissenschaft bilden sollten. Dabei folgten sie stets dem Quran und dem Weg unseres Propheten (s.a.w.s).

Wie wir gesehen haben, machten viele frühere Völker vermittels der ihnen gesandten Botschafter Fortschritte in Kunst, Medizin, Technologie und Wissenschaft. Indem sie auf die Propheten hörten und von ihnen lernten, sammelten sie Wissen an und gaben es an nachfolgende Generationen weiter. Ausserdem kehrten durch die Bemühungen der Gesandten auch Gesellschaften, die sich von der wahren Religion abgewandt hatten, zum Glauben an den einen Gott zurück.

Betrachtet man die Funde aus vergangenen Zeiten vorurteilslos, so kann die Geschichte der Menschheit klar und deutlich verstanden werden. Zurückgebliebene und fortschrittliche Zivilisationen existierten zu allen Zeiten der Geschichte, wie heute. In unseren Tagen gibt es Raumfahrttechnologie, und gleichzeitig leben Menschen in anderen Teilen der Erde unter primitiven Bedingungen. So hatte auch Ägypten einerseits eine glorreiche Zivilisation, während gleichzeitig zurückgebliebene Zivilisationen existierten. Die Spuren der Mayas, die hoch entwickelte Städte bauten sind noch heute sichtbar und zeigen, dass dieses Volk eine fortschrittliche Technologie besass. Sie berechneten die Umlaufbahn der Venus und entdeckten die Jupitermonde. Gleichzeitig glaubten die Menschen in vielen Regionen Europas, die Erde sei der Mittelpunkt des Sonnensystems. Während die Ägypter erfolgreich Gehirnoperationen ausführten, glaubte man in anderen Regionen, Krankheiten würden durch böse Geister verursacht. Mit ihrem Rechtssystem, ihrer Literatur, ihrem Kunstverständnis und ihrem astronomischen Wissen schufen die Sumerer eine tief verwurzelte Zivilisation in Mesopotamien, während in anderen Teilen der Welt Gesellschaften existierten, die immer noch Analphabeten waren. So wie auch heute nicht alle Zivilisationen fortschrittlich sind, gab es auch in der Vergangenheit nie eine Zeit, in der alle Gesellschaften rückständig waren.

Bis jetzt haben wir verschiedene Perioden der Geschichte betrachtet und Beispiele von Kulturen gesehen, die vor zehntausenden und hunderttausenden Jahren existierten. Wenn wir uns der jüngeren Geschichte zuwenden, stellen wir wiederum fest, dass Menschen immer Menschen gewesen sind: Es handelt sich nie um "Primitive", die sich erst vor kurzem aus Affen entwickelt haben, sondern um zivilisierte Menschen, die ihre Zivilisation seit tausenden Jahren ererbt haben.

Mit dem Fortschreiten der Technologie im 20. Jahrhundert nahm die archäologische Forschung rasant zu und grub mehr und mehr Beweise aus, die die wahre Geschichte der Menschheit enthüllen. So fand man heraus, dass das Leben in Ägypten, Mittelamerika, Mesopotamien und anderen Regionen vor tausenden von Jahren sich in vielerlei Hinsicht praktisch genauso abspielte, wie heute.

36. William Howells, Getting Here: The Story of Human Evolution, Washington, D.C.: Compass Press, 1993, S. 229
37. www.kuranikerim.com/telmalili/hud.ht